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OKTOBERREVOLUTION - Aufstand gegen den Krieg 1917-192 Dr. sc. Stefan Bollinger
Druckfrischer Neuzugang!
Der Autor, Jahrgang 1954, studierte Philosophie, Politikwissenschaften und Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 1990 ist er Hochschuldozent und als Lehrbeauftragter am "Otto-Suhr-Institut" der Freien Universität Berlin tätig. Er ist Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand "Die Linken" und ehrenamtlicher stellvertretender Vorsitzender des "Helle Panke e.V." und der "Rosa-Luxemburg-Stiftung" Berlin. Er arbeite zu Geschichte der DDR, der BRD und der osteuropäischen Staaten. Von den Publikationen zum 100.Jahrestag der Oktoberrevolution, die ich gelesen habe, finde ich Bollingers besonders empfehlenswert .Es ist eine, auch gut zu lesende, Erklärung der Handlungen und der Kräfte der Revolution (auch der Gegenrevolution) aus der historischen Situation heraus. Im Oktober 1917 wurde die bürgerliche russische Regierung gestürzt. "Frieden" und "Brot" hießen die Losungen. Die neuen revolutionären Kräfte beendeten den Krieg und leiteten den Aufbau einer gänzlich anderen Gesellschaft ein, was weitere Revolutionen nach sich zog: 1921 die Wende zu einer Neuen Ökonomischen Politik, die Beendigung des Bürgerkrieges und die Gründung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1922. Die russischen Revolutionen werden heute als Teil und Initiatoren einer revolutionären Welle im Gefolge des 1.Weltkrieges gesehen und als Signal und Beisspiel (mit vielen nationalen Besonderheiten) zur Ablösung des Kapitalismus/Imperialismus. Besonders im Teil III beschäftigt sich Bollinger mit den verschiedenen, unterschiedlichen Auswirkung der damaligen revolutionären Ereignisse bis in die Gegenwart. Er geht auch der Frage nach, ob der heutige globale Kapitalismus/Imperialismus "revolutionär perfektioniert"/positiv verändert werden kann oder ob das nach dem Muster 1917 möglich ist. verlegt: edition ost, ISBN 978-3-360-01882-3 ,Preis 14,99 Euro Empfehlung von: Manfred Kamprad , Oberstleutnant a.D.
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