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Zum Kampfweg der 27. Garde-Motorisierten-Schützen-Division Träger des Rotbanner und des Bogdan Chmelnizki Orden Omsko – Nowoburgskaja  Teil 2,  notiert von OSL d. R. Gerold Möller
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Die Endkonzentrierung erfolgte dann westlich Berlins und später gehörte sie im Bestand der 8.GA zu den  Sowjetischen Okkupationstruppen  in Deutschland (4), in der sowjetischen Zone, später DDR. Ihre 1. Stationierung erfolgte in Ohrdruf.Ab dem 01.07.1945 war ein Großteil der Truppen in Halle (Saale)  stationiert.Im Oktober 1945 wurde sie in die 21. Garde Mech.-Division umbenannt. Ihre Regimenter wurden in  Mech.-Regimenter umbenannt.Ab April 1949 wurde die Stadt Halle der neue Standort für den Stab und weiterer Truppenteile. Diese Endkonzentrierung wurde bis zur Auflösung des Warschauer Vertrages und der  Rückführung der Truppen 1992 beibehalten.Die Umstrukturierung und Neuausrichtung der Streitkräfte nach  1945 brachte sowohl in der Zusammensetzung (Truppenteile und Einheiten) als auch in der technischen  Ausstattung immer wieder Veränderungen mit sich. Im Jahre 1957 wurde sie in 21. Garde Mot.-Schützen  Division umbenannt, ihre Truppenteile erhielten ebenso neue Nummerierungen. Erst im Jahre 1965 wird ihr  wieder die alte Bezeichnung 27. Garde Mot.-Schützen Division gegeben und sie gleichzeitig zum 20. Jahrestag  des Sieges mit dem Ehrennamen „Omsker“ geehrt.Damit wurden Traditionen aus dem Großen Vaterländischen Krieg fortgeführt und ihre vollständige Bezeichnung lautete nun:
4)  Die GSSD ging am 26. März 1954 aus der Gruppe der Sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland (GSBT bzw. GSBTD; russ. Группа советских оккупационных войск в Германии Gruppa sowjetskich okkupazionnych wojsk w Germanii) hervor, die seit 29. Mai 1945 bestand. Die GSBT setzte sich nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs aus Truppenteilen der Ersten Weißrussischen Front mit Sitz in Potsdam-Babelsberg (ab 1946 in Wünsdorf) und der Zweiten Weißrussischen Front sowie der Ersten Ukrainischen Front der Roten Armee zusammen. 5)Am 08. November 1943, am Vorabend des 26. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution wurden durch Erlass des Obersten Sowjets der UDSSR , als Symbol des Sieges und der Tapferkeit im Großen Vaterländischen Krieg auf Vorschlag Stalins, die Orden des „Sieges“  und des „Ruhmes“ geschaffen.  Hierbei erklärte er, „das wir uns ja  nun auf den Namen des Höchsten Ordens für die Heerführer auf „Siegesorden“ geeinigt hätten,  aber eh es zum Sieg kommt gehört der Mut und der Ruhm dazu. Also nennen wir den  neuen Orden für die Soldaten und Unteroffiziere  „Ruhmesorden“. Es wurde dann beschlossen diesen Soldatenorden in drei Stufen zu  verleihen. (Entsprechend der Tradition in der russischen Armee war derjenige, der alle drei Orden erwarb ein „Kavaliere). Diese Auszeichnung erhielten nur Unteroffiziere und Mannschaftsdienstgrade.
Orden “Held der Sowjetunion”
Kavaliere der Orden des Ruhmes“ 3.  Grades (5)
Omsker – Nowoburgskoer 27. Garde  Mot.- Schützendivision, ausgezeichnet mit dem Rotbanner-Orden und dem Orden Bogdan Chmelnitzki. Zwischenzeitlich, im Jahre 1964 wurde sie der 1. Garde Panzer – Armee mit Sitz in Dresden unterstellt   in deren Bestand sie 1968 auch an den Maßnahmen in der damaligen Tschechoslowakischen  Sozialistischen Republik (CSSR) teilnahm.1983 wurde sie wieder in den Bestand der 8. Garde Armee  mit Sitz in Nora /Thüringen eingegliedert.      Die in ihrem Bestand befindlichen Regimenter (hier nur die TT/E die noch 1990 zum Bestand zählten) wurden ebenfalls für heldenmütige Leistungen der Soldaten ausgezeichnet und geehrt:Das 68. Garde Motorisierte SchützenRegiment erhielt den Ehrennamen  „Posnansky“ und die Auszeichnung mit dem Suworoworden. Das 28. Panzerregiment erhielt den  Ehrennamen „Brestskyi“ und die Auszeichnung mit dem Suworow- sowie dem Kutusow Orden.Das  243. Garde Motorisiertes Schützenregiment erhielt den Ehrennamen „Berlinskij“.Ebenso erhielt das  244. Garde Motorisiertes Schützenregiment den Ehrennamen „Berlinskij“ und wurde mit dem Suworow  – Orden geehrt.Das Rotbanner- Garde – SFL- Artillerieregiment erhielt den Ehrennamen „Posnanskij“ und wurde mit dem Kutusow- Orden ausgezeichnet. Das Garde – Fla- Raketenregiment,  hervorgegangen aus dem gleichnamigen Flak – Regiment, wurde Träger des Ehrennamens  „Peremschlskij“ und mit dem Orden „Roter Stern“ geehrt