© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale
Start Unsere Division Episoden Kalenderblätter Interessengemeinschaft Galerie Links Wir SAS-Nachricht NVA - Interessengemeinschaft Halle/Saale NVA - Interessengemeinschaft Halle/Saale
2.Stammtisch - oder “Radio bildet”
Interessengemeinschaft
counter
© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale
Als Referenten konnten wir Ofä a.D. Peter  Blümer, Vorsitzender des Fördervereins für das MILITÄRHISTORISCHE MUSEUM  ANHALT e.V.  gewinnen, der in Anknüpfung an seinen mit großem Interesse aufgenommenen Vortrag vom Juni  2017 zum  Thema: „Von der Gruppe Radioaufklärung zum Zentralen Funkdienst der NVA“ hinaus die Entwicklung der funkelektronischen  Aufklärung von Anbeginn bis heute in seiner  Gesamtheit aufzeigte.  Peter Blümer  verstand es gut, unter Darlegung der  Entwicklung des Militärflugwesens in Anhalt, speziell der Flugplätze Köthen, Zerbst, Dessau und der Nähe der Junkers  Flugzeugwerke den Anteil dieser Einrichtungen an der Entwicklung der Funkaufklärung und Systemen zur  Funkleitung  darzulegen. Speziell ging er dabei auf die in Zusammenarbeit des Luftnachrichten-Lehr und Versuchsregiment und der auf dem  Fliegerhorst Köthen stationierten Luftwaffen Schul- und Versuchsabteilung  geleistete  Arbeit zur Neu- und Weiterentwicklung  von Funk-, Funkpeil- und Funkmessanlagen ein.  Hier z.B. die Entwicklung der Ausführung Freya –Gerät „ Köthen“.  Funkmesssysteme  dienten und dienen auch heute noch nach Modernisierung  zur Überwachung des Luftraumes, dem Schutz  und der Führung  der eigenen Kräfte. So wurden damals entwickelte Geräte zur Funkaufklärung in der Anfangszeit auch von  der KVP genutzt. Aber auch im zivilen Sektor (Post, Flugplätze). Die NVA erfüllte im Rahmen des Warschauer Vertrags mit  immer moderneren Geräten zur Funkaufklärung aus sowjetischer, tschechoslowakischer und eigener Produktion ihre Aufgaben  zuverlässig. Der Beifall am Ende seines Vortrages machte deutlich, dass es Peter Blümer gut gelungen ist dieses  fachspezifische Thema sehr anschaulich vorzutragen. Das Interesse an dem Thema wurde auch im Rahmen der Diskussion  deutlich. Im Zusammenhang mit der Erläuterung der Entwicklung des erweiterten X-Verfahrens (Bomben-Ziel-Abwurf-  Verfahren) in den Jahren 1933 1938 und dessen Einsatz bei Bombenangriffen gegen Polen und England durch die Nazis wurde  darauf aufmerksam gemacht, dass auch Position zu dem Leid von tausenden Menschen bezogen werden muss. Ebenso in  
wessen Händen sich dieses Leitsystem befand.   Siegfried Kunze dankte Peter Blümer  im Namen  aller mit einem Blumenstrauß und einem Buch  unserer IG für den interessanten Vortrag und seine  kurzfristige Bereitschaft dazu. Er brachte zum  Ausdruck, dass damit erneut die gute  Zusammenarbeit unserer Interessengemeinschaft  mit dem MILITÄTHISTORISCHEN MUSEUM  ANHALT zum Ausdruck kam.  Oberstleutnant a.D. Klaus Böhme