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Generalleutnant Alfred Krause
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Geboren am 28. April 1930 in Dresden absolvierte er nach der Volksschule von 1944 bis 1947  eine Ausbildung zum Verwaltungs-angestellten in Dresden und war ein Jahr in diesem Beruf  tätig.                                                Bereits 1946 wurde er Mitglied  der SED.   1948 trat er in die Deutsche Volkspolizei ein und war bald darauf  Kursant an der  Volkspolizeischule Torgau. Er wurde Stellvertretender Kommandeur für Politische Arbeit an der  Politschule Berlin-Treptow und war von  1953 bis 1957 Leiter der Kaderabteilung dieser  Politschule. Von 1957 bis 1962 war er Offiziershörer an der Hochschule für Offiziere der NVA  (ab 1959 Militärakademie „Friedrich Engels“) in Dresden und erwarb den akademischen Grad  eines Diplom-Militärwissenschaftler. Danach  diente er als Stellvertreter des Kommandeur für  Politische Arbeit des MSR - 7 „Max Roscher“ in Marienberg bis 1964 und war bis 1970  Kommandeur des Regimentes. Dann studierte er von 1970 bis 1972 an der  Generalstabsakademie der UdSSR und wurde Stellvertretender Kommandeur für Ausbildung  unserer, der 11. Mot. Schützendivision in Halle (Saale) und übernahm zum 1. November 1974  von Generalmajor Magnitzke als Kommandeur die Division bis zum 31. August 1977.   In seiner Dienstzeit verantwortete er die Neuaufstellung der PJA-11 und der GeWA-11 im  November 1974, führte  die Divisionsübung „Attacke 74“ gemeinsam mit der 35. MSD der  GSSD durch, deren Spezifika darin bestand, das alle Führungsdokumente, Pläne und Berichte,  Lage-dokumentationen und Befehle in der im Warschauer Vertrag üblichen  Kommandosprache  Russisch zu erarbeiten und vorzutragen waren. Im Weiteren die Ausrüstung des MSR-16 mit  dem SPz- BMP 1und die Vorbereitung der Verlegung des PR-11 aus dem Standort Zeithain in  den Standort Sondershausen.    Danach wurde er zum Stellvertretenden Chef und Chef des Stabes des Militärbezirks III in  Leipzig und am 7. Oktober 1977 zum Generalmajor ernannt. 1980 wurde er zum Chef der  Verwaltung Inspektion im Ministerium für Nationale Verteidigung (MfNV) berufen. Im Oktober  1982 wurde er Chef der Verwaltung Aufklärung im MfNV und damit des Militärischen  Nachrichtendienstes der NVA ernannt. Als solcher erfolgte am 1. März 1986 seine Beförderung  zum Generalleutnant.Nach dem Herbst 1989 von dieser Aufgabe entbunden, war er allerdings  noch einige Zeit Chef des Informationszentrums des Ministeriums für Nationale Verteidigung  bzw. des Ministeriums für Abrüstung und Verteidigung (MfAV). Sein Verdienst in dieser Zeit  bestand unzweifelhaft darin, seinen Dienst in aller Stille und unspektakulär abgewickelt zu  haben. Unmittelbar vor der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte am 30. September 1990  seine Entlassung.  Er wurde mit dem Vaterländischer Verdienstorden in Silber und mit dem  Kampforden „Für Verdienste um Volk und Vaterland“ in Gold geehrt.  Alfred Krause verstarb am  19. November 2001 infolge einer Krebserkrankung.  Erarbeitet: Oberstleutnant a. D. Gerold Möller (unter Verwendung Kaderakte, Verwaltung Kader  im MfNV)  
Treffen der Namensträgerkollektive
Traditionszimmer des MSR-18
Ehrenhain im Objekt
Unsere Division
Wettbewerbsauswertung1975